Montag, 4. November 2013

rückgeblickt.No10+No11

gefühlt. Ruhe beim Spaziergang durch den Großen Garten.
gehört. Blätter durch die Luft wehen. "Jubel" bei der Traffic Jam - Klingande ist das neue Klangkarussell!
gerochen. Zu wenig.
geschmeckt. Flohmarktbratwurst.
gesehen. "Sie sind dabei!". Streifen+Glas. Angebundene Brote.
Liebe der Woche: Unsere Flohmarktausbeute.

gefühlt. Entspannung wegen Gammelwochenende. Vorfreude beim Einlegen des ersten s/w-Films in die La Sardina. Frisch und frei beim morgendlichen Gang zum Bäcker. Wiedersehens- (Cousinchen!) und Erinnerungsfreude (Das Große Pop-Up-Spiele-Buch!).
gehört. Viele Kinder.
gerochen. Voller Zug-Luft. Petersilie.
geschmeckt. Weintrauben. Leckeres Essen zum Cousinen- und Opa-Geburtstag.
gesehen. Eine schöne Wolken-Glas-Kombi neben Aldi. Löwenzahn mit Peter Lustig und Bibi Blocksberg. Fotos von den Ludwig-Schlössern.
Liebe der Woche: Zeit zum Lesen (Die Zeit der Wunder und Über Meereshöhe).

Samstag, 2. November 2013

Wer kommt mit an den Strand?

Anfang September war ich zum ersten Mal bei der alljährlichen Radtour der Familie meines Freundes dabei. Von Korswandt* aus ging es über Bansin, das Seebad Heringsdorf, Ahlbeck nach Swinemünde und schließlich über Golm zurück zum Ausgangspunkt. Das Wetter war bombig und die Landschaft für eine Fahrradtour wirklich super geeignet. Ich persönlich bin ja nicht so der aktive Typ, aber einer Radtour auf Usedom würde ich seit diesem Tag nur bei einer zu hohen Kilometerzahl widersprechen.

Es war wirklich toll, aber das Beste war, dass ich es an diesem ersten Septemberwochenende sogar noch geschafft habe, in Bansin kurz in die Wellen zu springen. Das Wasser war eiskalt, aber neben dem nächtlichen Baden am Lido ist das eine meiner schönsten Sommererinnerungen in diesem Jahr.


Die drei oberen Bilder sind auch genau an diesem Strand entstanden. Im September an die Ostsee zu gehen lohnt sich, wie man an dem recht leeren Strand sieht!

Beim letzten Bild habe ich ein Motiv ausprobiert, dass mir während der Tour im Kopf rumspukte, nämlich eine Stadt unter Wasser. Eine Stadt war leider gerade nicht in der Nähe, deshalb habe ich schließlich einfach das schöne Stückchen Strand hinter meinem Rücken ausgewählt. Besonders die Krümmung des Horizonts gefällt mir an diesem Bild wahnsinnig gut.
Außerdem eine Frage an die La Sardina-Kenner: Gibt es eine Möglichkeit, diese Lichtdingens wie in der rechten, unteren Ecke zu vermeiden?


Nach der Strandpause und einem Eis-Zwischenstopp in Heringsdorf, wo uns die Läufer des Usedom-Marathons begegneten, legten wir einen weiteren Stopp an der Westmole ein. Windmühlen- und Türmchenfotografie! Die Windmühle ist laut Wikipedia eines der Wahrzeichen der Stadt und eigentlich eine Mühlenbake, die 1874 erbaut wurde. Sie ist deshalb eine Bake, weil sich ihre Flügel anfangs noch drehten, um blinkendes Leuchtfeuer zu erzeugen. Also eine Mischung aus Windmühle und Leuchtturm.

Neben unserem Fahrradabstellort entdeckte ich noch diesen weißen Riesen, von dem ich allerdings keinerlei Informationen habe. Außerdem war er eingezäunt, aber wenn das nicht der Fall gewesen wäre, hätte man sicher einen wunderbaren Blick von dort oben gehabt.


*An dieser Stelle kann ich unbedingt die Ferienwohnungen und vor allem das wahnsinnig tolle Frühstück des "Sonnhotels" empfehlen!

Freitag, 1. November 2013

Mein "#abcfee - next generation"

Wieder mal: Besser spät als nie. Das #abcfee - next generation ist schon seit einer Woche vorbei und ich merke, wie es auf meinem Account langsam wieder ruhiger wird. Aber darauf verzichten möchte ich seit dem Start des ersten #abcfee nicht mehr, denn dank Fee hab ich Instagram ausprobiert und lieben gelernt.
Die Auswertung der zweiten Runde hat sie hier wunderbar zusammengefasst und eine Übersicht unzähliger zusammengestellter #abcfees von anderen Bloggern gibt es obendrauf. Wenn das nichts ist!

Während ich in der ersten Runde voller Eifer dabei war und täglich mehrere Bilder gemacht habe, beschränkte ich mich dieses Mal auf die von Fee vorgegebenen Begriffe und einen selbst gefundenen. In meiner Zusammenfassung habe ich mich pro Buchstaben immer für einen von beiden entschieden. Auf meinem Account finden könnt ihr bei Interesse die übrigen Bilder suchen.


Museumsrallye Dresden: 79 Tage, 16 Museen, 48 Fragen

Heute Nachmittag um 15:00 Uhr fällt im Stadtmuseum der Startschuss zur Museumsrallye Dresden. Dabei lädt das Studentenwerk in Kooperation mit 16 Dresdner Museen alle Studenten bis zum 18. Januar 2014 zu einer "besonderen Entdeckertour" ein.
 Die Spielregeln sind einfach: Auf der Homepage registrieren und ab dem 1. November die Museenlandschaft Dresdens unsicher machen. Jedes Museum hält am Eingang jeweils drei Fragen bereit, die gelöst und im Anschluss online eingetragen werden sollen. Je nach Schwierigkeitsgrad kann man für die Fragen 100, 200 oder 300 Punkte erhaschen - ergo 600 Punkte pro Museum; macht bei 16 Museen 9600 mögliche Punkte. Zusätzliche können in den drei außerhalb liegenden Museen, aber z.B. auch durch "fotografische Beweise" auf Facebook gesammelt werden.

Ich würde natürlich nicht darüber schreiben, wenn ich mich nicht selbst dieser Herausforderung anschließen würde. Folgende Museenliste gilt es also in den nächsten 79 Tagen abzuarbeiten:
  1. Albertinum
  2. Deutsches Hygiene-Museum
  3. Technische Sammlungen
  4. Stadtmuseum Dresden
  5. Städtische Galerie Dresden - Kunstsammlung
  6. Verkehrsmuseum
  7. Carl-Maria-von-Weber-Museum
  8. Erich Kästner Museum
  9. Gedenkstätte Bautzner Straße
  10. Heimat- und Palitzschmuseum
  11. Japanisches Palais - Museum für Völkerkunde
  12. Kraszewski-Museum
  13. Kügelgenhaus - Museum der Dresdner Romantik
  14. Mathematisch-Physikalischer Salon
  15. Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
  16. Museum Körnigreich
Die ersten sechs kenne ich dabei schon mehr oder weniger, weshalb ich mich bei diesen besonders auf die Fragen freue. Einziger Wermutstropfen bei der ganzen Aktion: Die Eintrittsgelder müssen selbst übernommen werden.
Das liegt zwar nahe und geht bei den meisten Museen durch ermäßigte Preise auch nicht über 3 Euro hinaus. Im Großen und Ganzen "läppert" sich das aber, wie man so schön sagt und selbst eine kostenlose Fotoerlaubnis in den Museen wäre schon schön gewesen. Denn auch die schlägt beispielsweise in den Technischen Sammlungen ebenfalls mit 3 Euro zu Buche.*

Darüberhinaus freue ich mich aber sehr und hoffe, mindestens 12 Museen abzuhaken, um euch mit den heißesten Museumstipps in Dresden versorgen zu können.




*Ich möchte an dieser Stelle nur noch mal kurz anführen, dass ich in den Dresdner Museen den Umgang mit Fotoerlaubnissen - insbesondere in den Staatlichen Kunstsammlungen - sowieso für äußerst beschränkt halte. Während in einigen Museen (aus aktuellem Anlass etwa die Pinakothek der Moderne in München) nicht einmal eine Fotoerlaubnis gekauft (oder im Schirn Frankfurt bspw. nur aufgedüllt werden muss, um öffentliche Nutzung auszuschließen) werden muss, denkt im Albertinum überhaupt keiner daran. Und wenn's schonmal eingeführt ist, wird's drei Tage später wieder abgeschafft. Ja, finde ich ziemlich schlecht!

Samstag, 26. Oktober 2013

Tarantinofilmsoundtrackliebe

     

Für meine Seminararbeit, die mittlerweile schon wieder einige Wochen zurückliegt, hab ich "Death Proof" rauf- und runtergeschaut, um kein Detail in Sachen Filmmusik und Geräuschwelt zu verpassen. Alles in Allem hat es sich gelohnt und ich präsentiere euch hier und heute zwei Stücke, die es nicht auf den Soundtrack geschafft haben, aber trotzdem sehr gut sind.
Beide stammen ursprünglich aus italienischen Polizeifilmen der 1970er Jahre, passen aber dennoch grandios in Tarantinos Film. Gut, wenn neben der Tracklist auch mal den Abspann studiert!

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Lomo Challenge #2: Lieblingsort + Lichtspiel

Ihr werdet es nicht glauben (zumindest diejenigen, die mich "in echt" kennen): Ich hab mich in der Überschrift zuerst verschrieben und beinahe hätte dort "Lieblingsport" gestanden. Auch wenn da immer noch ein Fugen-s gefehlt hätte, hätte ich dann hier á la Heidi Klum verkünden können: Ich habe heute leider keine Fotos für euch.

Glücklicherweise habe ich das Malheur entdeckt und behoben, sodass ich zur Bekanntgabe des Themas schreite, das heute - nachdem vor zwei Wochen Perspektive und Markttag ihren großen Auftritt hatten - Lieblingsort und Lichtspiel lautet. (Jetzt freuen sich die Alliterationsliebhaber)
Ich muss zugeben, dass mir diese Themen entgegen meiner Erwartung mal wieder alles andere als leicht fielen und ich mich deshalb bei dem einen nicht auf einen Ort und bei dem anderen nicht auf Bilder festlegen konnte. Ihr merkt schon, das ist heute eine laxe Angelegenheit, falls man das nicht doch lachs schreibt. 

Zuerst möchte ich euch die Bilder zu meinen Lieblingsorten zeigen. Einen einzelnen gibt es momentan leider nicht, weshalb sich der Begriff eher auf ein weites Gebiet bezieht. Im ersten Fall wäre das Dresden, meine Wahlheimat.

Hof- und Frauenkirche stehen hier also sinnbildlich für diese schöne Stadt, der es zwar an einigen Spezifika, welche sie sehr einfach zu einem Lieblingsort machen würden, fehlt (Seen zum Beispiel), die aber dennoch herzallerliebst ist. Besonders wenn man sie in buntestem Farbfilterlicht vor sich hat. Das kommt im Alltag jetzt nicht so häufig vor, aber keine Angst, denn hier kommt schon der Ausgleich: ein graues Bild der rauen Ostsee.

Jaaa, wer mag die Ostsee nicht. Obwohl ich freundesbedingt von Zeit zu Zeit in Greifswald verweile und die Ostsee (hier übrigens in der Nähe von Ückermünde) auch dann und wann mal zu sehen bekomme, ist mir das alles viel zu selten und meist zu kurz. Denn in den meisten Fällen beschränkt sich das nicht auf sommerliche halbe Tage mit Sonnen und Baden im Wechsel und dazwischen mal ein Eis. In diesen seltenen Fällen sind das eher ein paar Minütchen zum Körperteile ins Wasser stecken, durch den Sand laufen und fotografieren. Aber ich bin genügsam und freue mich jedes Mal auf's neue, wenn ich für ein paar Minuten am Strand entlangspazieren und die Kühle und Weite genießen kann. 

Um meine Lieblingsgebiete vollständig zu machen folgt zuguter letzt meine Heimat. In diesem Fall das Erzgebirge und im speziellen Fall die Orte, die ich kenne und mit denen ich etwas verbinde. Hier zum Beispiel die Spaziergangs-, Rodel- und Drachensteigenlassenwiesenstraße meiner Kindheit, auch liebevoll "Waschi" genannt. Einige meiner Hauptlieblingsorte sind in der letzten Zeit die Wälder gewesen, die ringsum diese Straße liegen. Während ich nämlich in den letzten Jahren ungern durch die Wälder gestreift bin, bin ich in diesem Jahr zur passionierten Schwamme-Sammlerin geworden.

Ebenfalls an diesem Ort entstanden ist dieses einfach interpretierte Lichtspiel gemeinsam mit meiner Schwester.


Und in Dresden ist das Spiel mit Licht und Schatten natürlich auch möglich. Hier mit Freund und Laterne, wie man ob des Einsatzes des verwacklungsfreudigen Diana Multi Pinhole Operators mit etwas Fantasie erkennen kann.

Die beiden unteren Bilder sind wiederum im Haus meiner Eltern entstanden und zeigt den Blick aus meinem Zimmer, durch die Scheibe, durch ein Fliegengitter. Die Ergebnisse gepaart mit einem Filmfehler (klärt mich ein fortgeschrittener, analoger Fotograf auf, wie man diese feurige Kante betitelt?) ergeben in meinen Augen ein herrliches Lichtspiel.

Ein Lichtspiel der anderen Art war das letzte Bild der heutigen Runde. Es entstand, als ich die erste Filmrolle mit dem Diana Multi Pinhole Operator verknipste und zeigt schlicht und einfach die Lampe im McDonalds an der Prager Straße. Dieses Lichtspiel war für mich gleichermaßen ein Experiment mit der Verschlusszeit. Da ich (bei ISO 400) vorher meist bis maximal 10 Sekunden belichtet hatte, ließ ich hier einfach den Verschluss offen, während ich mir mein Eis schmecken ließ.


Das war's zu diesen Themen von mir, ich bin gespannt, was die Lomographen unter euch für die nächsten Themen bereithalten und noch einfangen. 

Montag, 21. Oktober 2013

rückgeblickt.No7+No8+No9

gefühlt. Das Ostsee-Gefühl. Freiheit weil Urlaub.
gehört. Musik beim Tanzbeinabend. Den besten Reiseführer Stettins.
gerochen. Verbrannte Kartoffeln. 
geschmeckt. Selbstgemachte saure Schwamme. Weintrauben von zuhause.
gesehen. Die neue BrandnoozBox. Dreck am Zugfenster. Herbst. Die Familie vom Freund und gemeinsam mit der zusammen Ückermünde, Stettin und das älteste Kino der Welt.
Liebe der Woche: Die Ostsee.

gefühlt. Wiedersehensfreude. Urlaub. Erholung. Abschiedsschmerz. Siegerwasser beim Schwimmen in der Olympiaschwimmhalle. Wasser in den Schuhen.
gehört. Den Stadtführer bei der sehr guten Free Tour durch München. Den Glockenturm des neuen Rathauses in München. Viele fehlinterpretierte und einprägsame Liedtexte meiner Cousine.
gerochen. Mehrfach das Durcheinander aus Essensgerüchen im OEZ. 
geschmeckt. Wahnsinnig leckeres Zeug (Wraps und Bruschetta und Burger und Ofengemüse und... Cousinchen, zieh her und werd meine Köchin!), aber auch schlechtes (zumindest für die Zähne). Eis vom verrückten Eismacher.
gesehen. Viele Züge von innen - erst vom Norden in den Süden und schließlich noch weiter in den Süden. Seit langer Zeit meine Cousine+Götterfreund. Die Pinakothek der Moderne und das Deutsche Museum von innen. München von oben und die Alpen.
Liebe der Woche: Der Olympiapark München.

gefühlt. Dass das mit der Regelstudienzeit vielleicht doch nicht hinhauen könnte. Entspannung trotz Kranksein.
gehört. Einen der einprägsamen Gesänge meiner Cousine im Radio. Blättergeraschel.
gerochen. Nicht viel, wegen hinterhältigem Schnupfen.
geschmeckt. Nicht so gutes Essen wie in der letzten Woche. Hotel Oma-Essen. 
gesehen. Den schlechtesten Semesterstart seit Anbeginn meiner Studienzeit. Kein Land bei der Planung meiner Seminare. Unverhofft eine supertolle Eichel auf dem Küchenfußboden. Viele Kastanien - eine hab ich schließlich mitgenommen und entdeckt, dass sie die Form einer Matroschka hat. Endlich wieder GZSZ. Ein Schwein am ICE-Fenster.
Liebe der Woche: Der Herbst.