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Freitag, 1. November 2013

Mein "#abcfee - next generation"

Wieder mal: Besser spät als nie. Das #abcfee - next generation ist schon seit einer Woche vorbei und ich merke, wie es auf meinem Account langsam wieder ruhiger wird. Aber darauf verzichten möchte ich seit dem Start des ersten #abcfee nicht mehr, denn dank Fee hab ich Instagram ausprobiert und lieben gelernt.
Die Auswertung der zweiten Runde hat sie hier wunderbar zusammengefasst und eine Übersicht unzähliger zusammengestellter #abcfees von anderen Bloggern gibt es obendrauf. Wenn das nichts ist!

Während ich in der ersten Runde voller Eifer dabei war und täglich mehrere Bilder gemacht habe, beschränkte ich mich dieses Mal auf die von Fee vorgegebenen Begriffe und einen selbst gefundenen. In meiner Zusammenfassung habe ich mich pro Buchstaben immer für einen von beiden entschieden. Auf meinem Account finden könnt ihr bei Interesse die übrigen Bilder suchen.


Donnerstag, 24. Oktober 2013

Lomo Challenge #2: Lieblingsort + Lichtspiel

Ihr werdet es nicht glauben (zumindest diejenigen, die mich "in echt" kennen): Ich hab mich in der Überschrift zuerst verschrieben und beinahe hätte dort "Lieblingsport" gestanden. Auch wenn da immer noch ein Fugen-s gefehlt hätte, hätte ich dann hier á la Heidi Klum verkünden können: Ich habe heute leider keine Fotos für euch.

Glücklicherweise habe ich das Malheur entdeckt und behoben, sodass ich zur Bekanntgabe des Themas schreite, das heute - nachdem vor zwei Wochen Perspektive und Markttag ihren großen Auftritt hatten - Lieblingsort und Lichtspiel lautet. (Jetzt freuen sich die Alliterationsliebhaber)
Ich muss zugeben, dass mir diese Themen entgegen meiner Erwartung mal wieder alles andere als leicht fielen und ich mich deshalb bei dem einen nicht auf einen Ort und bei dem anderen nicht auf Bilder festlegen konnte. Ihr merkt schon, das ist heute eine laxe Angelegenheit, falls man das nicht doch lachs schreibt. 

Zuerst möchte ich euch die Bilder zu meinen Lieblingsorten zeigen. Einen einzelnen gibt es momentan leider nicht, weshalb sich der Begriff eher auf ein weites Gebiet bezieht. Im ersten Fall wäre das Dresden, meine Wahlheimat.

Hof- und Frauenkirche stehen hier also sinnbildlich für diese schöne Stadt, der es zwar an einigen Spezifika, welche sie sehr einfach zu einem Lieblingsort machen würden, fehlt (Seen zum Beispiel), die aber dennoch herzallerliebst ist. Besonders wenn man sie in buntestem Farbfilterlicht vor sich hat. Das kommt im Alltag jetzt nicht so häufig vor, aber keine Angst, denn hier kommt schon der Ausgleich: ein graues Bild der rauen Ostsee.

Jaaa, wer mag die Ostsee nicht. Obwohl ich freundesbedingt von Zeit zu Zeit in Greifswald verweile und die Ostsee (hier übrigens in der Nähe von Ückermünde) auch dann und wann mal zu sehen bekomme, ist mir das alles viel zu selten und meist zu kurz. Denn in den meisten Fällen beschränkt sich das nicht auf sommerliche halbe Tage mit Sonnen und Baden im Wechsel und dazwischen mal ein Eis. In diesen seltenen Fällen sind das eher ein paar Minütchen zum Körperteile ins Wasser stecken, durch den Sand laufen und fotografieren. Aber ich bin genügsam und freue mich jedes Mal auf's neue, wenn ich für ein paar Minuten am Strand entlangspazieren und die Kühle und Weite genießen kann. 

Um meine Lieblingsgebiete vollständig zu machen folgt zuguter letzt meine Heimat. In diesem Fall das Erzgebirge und im speziellen Fall die Orte, die ich kenne und mit denen ich etwas verbinde. Hier zum Beispiel die Spaziergangs-, Rodel- und Drachensteigenlassenwiesenstraße meiner Kindheit, auch liebevoll "Waschi" genannt. Einige meiner Hauptlieblingsorte sind in der letzten Zeit die Wälder gewesen, die ringsum diese Straße liegen. Während ich nämlich in den letzten Jahren ungern durch die Wälder gestreift bin, bin ich in diesem Jahr zur passionierten Schwamme-Sammlerin geworden.

Ebenfalls an diesem Ort entstanden ist dieses einfach interpretierte Lichtspiel gemeinsam mit meiner Schwester.


Und in Dresden ist das Spiel mit Licht und Schatten natürlich auch möglich. Hier mit Freund und Laterne, wie man ob des Einsatzes des verwacklungsfreudigen Diana Multi Pinhole Operators mit etwas Fantasie erkennen kann.

Die beiden unteren Bilder sind wiederum im Haus meiner Eltern entstanden und zeigt den Blick aus meinem Zimmer, durch die Scheibe, durch ein Fliegengitter. Die Ergebnisse gepaart mit einem Filmfehler (klärt mich ein fortgeschrittener, analoger Fotograf auf, wie man diese feurige Kante betitelt?) ergeben in meinen Augen ein herrliches Lichtspiel.

Ein Lichtspiel der anderen Art war das letzte Bild der heutigen Runde. Es entstand, als ich die erste Filmrolle mit dem Diana Multi Pinhole Operator verknipste und zeigt schlicht und einfach die Lampe im McDonalds an der Prager Straße. Dieses Lichtspiel war für mich gleichermaßen ein Experiment mit der Verschlusszeit. Da ich (bei ISO 400) vorher meist bis maximal 10 Sekunden belichtet hatte, ließ ich hier einfach den Verschluss offen, während ich mir mein Eis schmecken ließ.


Das war's zu diesen Themen von mir, ich bin gespannt, was die Lomographen unter euch für die nächsten Themen bereithalten und noch einfangen. 

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Lomo Challenge #1: Perspektive + Markttag

Fee hat vor einigen Wochen zur Lomo-Challenge gerufen und nachdem ich anfänglich "Juhuuu" schrie, nuschelte ich in den letzten Wochen eher so "Ohjeee". Denn wirklich viel Vorzeigbares habe ich bisher nicht gezaubert.

Der Tatendrang ging wohl auf die neuesten Aktivitäten mit der Diana F+, dem Diana Multi Pinhole Operator und zu guter letzt auf die Anschaffung des 35mm-Back für die beiden zurück. Die erste Hoffnungslosigkeit setzte ein, als ich merkte, wie gewöhnungsbedürftig die Handhabung mit dem Pinhole Operator ist, die endgültige Enttäuschung, als ich von einem 36er-Film nur die Hälfte entwickelt zurückbekam. Aber: Übung macht den Meister. Und beim Scannen (übrigens vollprofimäßig vom Abzug, um das gleich mal klarzustellen) war ich dann gar nicht mehr so unzufrieden.

Für die nächsten Themen bleibt ja glücklicherweise noch etwas Zeit. Die werde ich nutzen, um in München und Dresden weiter auf die Jagd nach Motiven zu gehen. Hier nun aber meine Beiträge zu "Perspektive" und "Markttag".




Das erste gibt's direkt mal im Doppelpack, denn doppelt sehen ist ja auch eine Art der Perspektive auf die Welt, oder? Das habe ich geschossen, als vor unserer Tür Stadtteilfest war und an jeder Laterne Luftballons flatterten. Mein Freund war skeptisch ob der sehr bewegungsfreudigen Ballons, aber es hat funktioniert und ich mag das Bild sehr!
Das untere zeigt die Weiße Gasse, einen der Touristen-Hotspots in der Dresdner Altstadt. Restaurants und Souvenirläden mit schrecklichen Dresden-Print-Taschen gibt es dort zuhauf, als Dresdner sieht man die Gasse aber eher selten. Aus dieser Perspektive gefällt sie mir aber doch ganz gut, das nächste Mal wird aber ein Filter aufgeschraubt!

Es gibt sogar ein Bindeglied zwischen den Themen: Der Blick über den Tellerrand! Ja, neben Stollen und Lebkuchen (bisher konnte ich noch widerstehen!) sind auch Pyramiden und Nussknacker bald wieder angesagt. Wir waren an diesem Stand aber wegen kitschiger Blumenkinder unterwegs.

Der Maibaum für den Herbst hat's mir besonders angetan, als wir Mitte September über den Herbstmarkt auf dem Altmarkt schlenderten. Leider konnte ich ihn nur in wackliger Ausführung mit nach Hause nehmen, genau wie die Blumen und Lebkuchenpilze. Aber Fee hat ja schließlich auch nach den schlechten Ergebnissen verlangt und beim zweiten Film hoffe ich dank Stativ schon auf eine Verbesserung hinsichtlich der entwicklungsfähigen Bilder (Okay, die Reduktion der Belichtungszeit bei mehr als einem Pinhole habe ich aber auch diesmal nicht berücksichtigt...)

Bis zur nächsten Runde und ein großes Dankeschön an Fee für die super Aktion!

Mittwoch, 4. September 2013

Pause.

Heute früh gegen 7 werde ich im Zug sitzen. Ich sitz im Zug nach Nirgendwo... oder so. Es geht für eine Woche in den Norden und ich hoffe, dass ich trotz meines Stäpelchens Latein ein bisschen entspannen kann - und vorallem in der Ostsee baden!
Spätestens nächsten Mittwoch bin ich dann mit dem nachträglichen Wochenrückblick zurück. Bis dahin drei Supersampler-Bilder, die schon zwei Jahre alt, aber immer noch schön sind:die Greifswalder Marienkirche und die Tauchgondel in Zinnowitz. Letztere hätte einen schöneren Namen verdient.


Sonntag, 1. September 2013

La Sardina, La Sardina, lass deine Einzelteile fallen!


Wie gestern schon ersichtlich wurde, ging bei meinem Freund und mir vor Kurzem das Lomo-Fieber um.* Ich schwöre schon seit einiger Zeit auf meine Supersampler, allerdings rief auch der Diana Multi Pinhole Operator endlich mal nach einem Versuch. Letzteres ist zwar noch nicht geglückt, aber nachdem mein Freund bei ebay eine La Sardina ersteigert und eine Diana F+ entdeckt hatte, dachte ich: Warum nicht gleich noch eine "richtige" Diana dazu, dann lohnt sich auch die Anschaffung der Rollfilme (bzw. evtl. später die eines 35mm-Backs). Die Diana F+ hat hier eigentlich jetzt gar nichts zu suchen, also zurück zum Thema.

Der Plan mit der La Sardina in der Telefonbuch-Edition war von Anfang an ein Umstyling. Nachdem wir zuerst Fotos in Erwägung zogen, entschieden wir uns letztlich (vorallem wegen dem Fehlen passender Fotos) für einen Stoff. Vor einigen Jahren wegen des tollen Pop-Art-Prints als Reststück bei IKEA gekauft, kam er bisher doch nie zum Einsatz. Jetzt hat es endlich geklappt und ich präsentiere stolz die neue und großartige La Sardina:










Am liebsten hätte ich meinem Freund dieses schmucke Stück nach der Fertigstellung entrissen oder würde ich mir selbst noch eine kaufen, um die ungeahnten Gestaltungsmöglichkeiten auszuschöpfen.

Die Umsetzung war ziemlich einfach: Die La Sardina nach diesem Tipster auseinanderbauen und dabei mittels Magnet gut auf die Schräubchen achten. Die vorhandenen Teile als Schablone nehmen und den Stoff ausschneiden und ggf. nochmal glatt bügeln. Dasselbe -abgesehen vom Bügeln - mit einer Folie machen. Ich hatte Rhenalon-Platten aus meinem Kunststudentenkonvolut übrig, die sich mit einem Cutter super bearbeiten ließen. Zum Schluss alles zusammensetzen und freuen.
Ein Tipp am Rande, der uns Zeit gekostet hat: Das alles geht generell schnell, vorausgesetzt man hat das richtige Werkzeug zur Hand. Also darauf achten, dass der Schraubenzieher lang genug ist, um ihn durch das Schraubenloch am Objektiv bis zum Gehäuse durchzuschieben. (Deutschlehrerin, yeah!)

Dem ersten Styling-Streich soll eventuell bald ein zweiter folgen, um die Seiten dem Stöffchen anzupassen. Der erste Versuch diesbezüglich wird am Objektiv ersichtlich: Ein mäßiger Erfolg dank Isolierband. Ich bin selbst gespannt, ob die Faulheit, Farbe oder Klebeband den Sieg davon tragen wird. Hübscher als vorher ist sie aber jetzt allemal!


*Dieses Lomo-Fieber verdanken wir Fee und ihrem Lomo-FAQ. Falls ihr Lomo-Anfänger seid oder werden wollt, lohnt sich ein Blick!

Samstag, 31. August 2013

Frankfurt bietet: Laternen, Kräne, Glasfassaden.

Vor zwei Wochen verbrachten mein Freund und ich aufgrund äußert günstiger Bustickets zwei halbe Tage in Frankfurt am Main. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass wir ob des Verkehrsmittels weitere 14 Stunden unterwegs waren, aber es hat sich gelohnt. Denn wir wissen jetzt immerhin: Frankfurt bietet durchaus schöne Fotomotive, aber so schön, dass wir in naher Zukunft ein zweites Mal nach Frankfurt wollen, war es dann doch nicht.

Wir kamen Freitag Nachtmittag an und gingen an diesem Tag bei bestem Wetter noch ein wenig zu Fuß durch die Stadt.


Vorbei an den wundervollsten Glasfassaden gingen wir über den Frankfurter Hauptbahnhof - dessen 125. Geburtstag an diesem Wochenende gefeiert wurde - und den Apfelweinmarkt durch die Zeil (Das war das erste und letzte Mal Primark - zumindest was einen Freitag nachmittag angeht!) bis hin zum Römerberg. 


Die Hochhäuser mit ihren Glasfassaden bilden ja schon die besten Fotomotive, aber seit diesem Frankfurtbesuch hab ich Kräne für mich entdeckt. Nur schade, dass man in Dresden nur selten welche in so tollen Kombinationen sieht:


Ausgenommen von der Schirn Kunsthalle hielten sich unsere kulturellen Unternehmungen zwar in Grenzen, allerdings reicht das für 24 Stunden Zeit auch aus. Unser vornehmliches Ziel war sowieso das Testen unserer neuesten Lomo-Schätze, der La Sardina und der Diana F+. einige dieser Bilder gibt es dann sicher auch bald hier zu sehen.

Möchte irgendjemand meiner Meinung zu Frankfurt etwas entgegenstellen? Was darf ich bei meinem nächsten Besuch in schätzungsweise 5-10 Jahren nicht verpassen?

Montag, 26. August 2013

rückgeblickt.No1 - special edition: #abcfee

Vor etwa vier Wochen rief Fee zu einer Aktion auf, die mich nicht nur in die Tiefen Instagrams lockte, sondern es zuguterletzt auf über 13.000 Bilder in 24 Tagen brachte: das #abcfee.
Die Idee ist einfach: Vom 1. bis zum 24. August sollte jeden Tag zu einem neuen Buchstaben (logischerweise der Reihe nach) ein Bild gefunden werden - der letzte Tag umfasste der Einfachheit halber X-Z. 
Wie sicher einige der anderen Teilnehmer bestätigen können, war das bei einigen Buchstaben (I und O!) nicht immer ganz einfach. Ein "Oh" und "Ihh" kann man zwar machen, der Duden bietet ja aber doch mehr. Und mehr ist ein gutes Stichwort, denn einigen (mich eingeschlossen) lief täglich nicht nur ein A über den Weg, sondern des Öfteren auch mal drei oder vier oder fünf... 
Die Zusammenfassung meines ABCs beinhaltet deshalb lange nicht alle Bilder, die übrigen findet ihr bei Instagram. Und jetzt V wie: Vorhang auf!






Mein ursprünglicher Plan, zu jedem Buchstaben ein passendes Äquivalent in Dresden zu finden, hat leider nur teilweise geklappt. Aber: neuer Blog, neue Pläne. Vielleicht folgt das bald.
Das Gleiche gilt für's #abcfee, denn im Oktober gibt es eine neue Runde! Fee sei aber erstmal für diese tolle Idee und die erste Runde gedankt! Ich bin bei der nächsten bestimmt wieder dabei, aber im September versuche ich, mich erstmal vom In-Buchstaben-Denken zu erholen!